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BIO-Acerolafruchtpulver
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BIO-Acerolafruchtpulver

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Dieses leicht hygroskopische Pulver wird aus den Früchten der biozertifizierten Acerola-Kirsche gewonnen. Acerola gehört zu den Früchten mit dem höchsten natürlichen Gehalt an Vitamin C. Der Saft der roten Kirschfrucht wird unter Zugabe von Wasser ausgepresst, unter Vakuum schonend eingedickt und unter Zugabe eines Trägermaterials auf BIO-Stärkebasis (BIO-Maltodextrin) getrocknet. Das ist notwendig da Acerolafruchtpulver ohne diesen Zusatz sehr schnell verklumpen würde und bei Kontakt mit Luftsauerstoff sehr rasch verderben würde. Ansonsten kommen keine Zusatzstoffe wie Zucker, Konservierungsmittel oder Farbstoffe zum Einsatz. Durch den hohen Vitamingehalt C Gehalt eignet sich das Pulver optimal um Ascorbinsäure zu ersetzten (Stichwort Clean Labeling).

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Vorteile

  • hochwertiger natürlicher Vitamin C Träger
  • natürliche Alternative zu Ascorbinsäure

Einsatzgebiete

Backwaren Backmischungen Getränke Säfte Nahrungsergänzung Fleischwaren Spezialitäten


Verpackung

1 kg PE Beutel, 25 kg Ktn

Dr. Robert Zach

Fragen zum Produkt?
Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Anwendung

Produktbeschreibung BIO-Acerolafruchtpulver

Wie wird BIO-Acerolafruchtpulver gewonnen?

Da die Acerolakirsche (Malpighia glabra) nicht transportgeeignet ist und sofort verarbeitet werden muss wird sie in verschiedenen Formen angeboten. Am häufigsten und einfachsten in der Verwendung ist das Acerola Pulver, es gibt aber auch Acerolafruchtsaft, Acerolafruchtzucker, Acerolafruchtextrakt und Acerolafruchtpüree zu kaufen. Zur Herstellung von BIO-Acerolafruchtpulver wird BIO-Acerolaextrakt in einem schonenden Verfahren sprühgetrocknet. Als Trägermaterial wird BIO-Maltodextrin (aus BIO-Maniokstärke) verwendet.

 

Acerolakirsche – Was ist das?

Die Acerolafrucht stammt aus Zentralamerika und wird wegen des hohen Gehalts an Vitamin C sehr geschätzt. Die Acerola ist ein immergrüner Strauch/ kleiner Baum und wächst hauptsächlich in Zentralamerika, wird aber auch in Brasilien (Amazonas), Jamaika, Süden der USA, Indien, Afrika und Australien angebaut.

 

Wo wird BIO-Acerolafruchtpulver angewendet?

Biologisch hergestelltes Acerola Pulver wird auch als Mehlbehandlungsmittel im BIO Bereich eingesetzt. Das enthaltene Vitamin C sorgt für eine schnellere Mehlreife, eine längere Haltbarkeit und verbessert die Backeigenschaften.

 

Wissenswertes zu Acerola Fruchtpulver:

Es ist darauf zu achten dass das Pulver immer luftdicht und trocken gelagert wird da es leicht hygroskopisch (=wasseranziehend) ist. Sollte es passieren dass das Pulver verklumpt kann es einfach mit einem Mixer wieder zu Pulver vermahlen werden.

Die Acerolakirsche kann man auch unter folgenden Bezeichnungen kaufen: Acerolakirsche, Ahornkirsche, Antillenkirsche, Puerto-Rico-Kirsche, Westindische Kirsche, Jamaika-Kirsche und Barbados-Kirsche.

 

Ist Ascorbinsäure gleich Vitamin C?

Dies ist eine kurze Übersicht zum Thema Vitamin C und Ascorbinsäure (im Folgenden AS abgekürzt). Zu Beginn sei gesagt das es sich dabei um das gleiche Molekül handelt. Rein chemisch gesehen ist Vitamin C L-(+)-Ascorbinsäure.

 

Der Name kommt von „Anti Skorbut Säure“ (Symptome von Skorbut: Zahnausfall, Immunschwäche, Müdigkeit, Muskelschmerzen).

Die meisten Tiere können Vitamin C selber produzieren, Primaten und Meerschweinchen und Fische nicht.

 

Einen hohen Gehalt an Vitamin C haben:

Kren, Spinat, Paprika, Zitronen, Schwarze Johannisbeeren

Einen rund 10fach höheren Gehalt haben: Hagebutten, Acerolakirsche, Sanddorn

 

Herstellung/ Lagerung von synthetischer AS

Die Herstellung erfolgt aus Traubenzucker (=Glucose). Die dafür notwendigen Produktionsschritte sind hochkomplex. Bei unsachgemäßer Lagerung verfärbt sich die AS, daher sollte sie trocken und dunkel gelagert werden.

 

Einsatzgebiete

AS spielt beim Backen eine große Rolle als Teigstabilisator und ist deswegen als technischer Hilfsstoff zu sehen. Beim Backen sorgt bekannter Weise das Eiweiß im Mehl (=Gluten, Klebereiweiß) für die porige, luftige Struktur. Die Strukturentwicklung kann aber gestört werden, durch das Tripeptid Glutathion, welches von Haus aus im Mehl enthalten ist. Den unerwünschten Vorgang kann man mit Zugabe von AS verhindern.

Warum ist das ein Thema?

Die natürliche Reifung von Mehl dauert einige Wochen, bei ihr wird das Tripeptid auf natürlichem Weg abgebaut. Mit Zugabe von AS kann das Mehl schon nach 2 Tagen verwendet werden, dies ergibt eine große Lagerkosten Ersparnis für Verarbeiter! Bei Mehl für den Endverbraucher spielt diese Zugabe keine Rolle da von der Produktion bis zum Verbrauch meist genügend Zeit vergeht um das Tripeptid auf natürlichem Weg abzubauen.

Einsatzmenge

Je nach Quelle werden 1-10g AS auf 100kg Mehl verwendet, dh ca. 0,001-0,01% bezogen auf die Mehlmenge. Zugelassen wären in Österreich 35g AS auf 100kg (lt. www.landschaftleben.at).

 

Im BIO-Bereich kann statt AS unser biologische Acerolapulver (>17% Vit. C) verwendet werden, ca. 0,1% bezogen auf die Mehlmenge.

 

Andere Anwendungen

  • Getränke: Antibakteriell—Konservierungsmittel (Vor allem in Naturtrüben Apfelsaft)
  • Verzögerung des „Braunwerdens“ bei Früchten
  • Beschleunigung der Umrötung (=Pökeln) von Fleisch

AS ist uneingeschränkt zur Zugabe in Lebensmitteln zugelassen, die Zulassungsnummer/ E-Nummer ist E 300. Beim Erhitzen wird die hitzeunbeständige AS zerstört.